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Schon die alten Griechen und Babylonier schätzten Essig als vielseitiges Lebensmittel zum Konservieren, als durstlöschendes Getränk sowie zum Würzen, aber auch als wertvolles Heilmittel. Essig entstand anfangs wohl eher zufällig und das Geheimnis der Entstehung blieb über Jahrhunderte verborgen. Erst Louis Pasteur gelang es erstmals nachzuweisen, dass Essigbakterien die erstaunliche Eigenschaft haben, Alkohol mit Hilfe von Nährstoffen zu Essig zu verdauen. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte sich jene Fülle von Essig-Spezialitäten, die heute unsere Küchen täglich aufs Neue bereichert.

Essig als gesundheitsfördernde Würze

Essig verleiht unserem Leben nicht nur mehr Würze, sondern fördert auch kräftig die Gesundheit. Neben seiner desinfizierenden Schutzwirkung versorgt er uns mit vielen wichtigen Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen, Fruchtsäuren und sekundären Pflanzenstoffen. Essig regt die Produktion der Bauchspeicheldrüse an, dient der Verdauung und wirkt keimtötend. Ein weiteres gesundheitliches Plus sind die Anthocyane im Essig: natürliche Farbpigmente, denen vielfach ein antioxidativer Einfluss zugeschrieben wird.

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Die Herstellung von Essig aus Alkohol

Grundsätzlich wird Essig aus Alkohol gewonnen – je nach Sorte aus Apfel-, Rotwein-, Himbeerwein-Getreidealkohol. Bei den unterschiedlichen Herstellungsverfahren dominiert das submerse Gärverfahren, bei dem die Essigsäurebakterien untergetaucht werden.

Dazu wird der Alkohol in große Gärbottiche gegeben und mittels Essigbakterien, Sauerstoffzufuhr und einer angenehmen Temperatur von ca. 25° C in einem kontinuierlichen Verfahren zu Essig vergoren.

Sämtliche Zutaten stammen aus ökologischem Landbau ohne Einsatz chemischer Pflanzenschutz- und Düngemittel.

Biologische Essige werden weder erhitzt noch geschwefelt, daher sind sie besonders schonend hergestellt. Das große Plus: Die wertvollen Enzyme und natürlichen Aromastoffe bleiben so weitgehend erhalten.

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Sortenvielfalt

Neben Essig-Klassikern wie Apfel- oder Weinessigen haben vor allem Balsamessige den Siegeszug in unsere Küchen angetreten. Balsamessige zählen zu den milderen, weicheren und durch die Zugabe von Fruchtmostkonzentraten auch süßeren Essigen. Zentrum der italienischen Essigherstellung ist Modena – hier ist der bekannte Aceto Balsamico di Modena zu Hause.

Seit 2010 sind die Original Balsamici rechtlich geschützt. Auf dem Etikett darf der Name „Aceto Balsamico di Modena“ nur zusammen mit dem Zeichen für die geschützte geographische Herkunft IGP (Identificazione Geografica Protetta) stehen. Probieren lohnt sich – denn je nach Mischungsverhältnis der Zutaten und Reifezeit wird der Geschmack gestaltet. Die Vielfalt der Essigspezialitäten ist eine köstliche Bereicherung, lädt ein zum Verfeinern, Abrunden und Genießen – und das nicht nur im Salat.

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Essig Klassiker

Neben dem klassischen Apfelessig findet man weitere Essig-Klassiker wie Rotweinessig, Weißweinessig sowie feinen Kräuteressig und Himbeeressig. Hergestellt aus 100 % Bio; durch natürliche Essigvergärung, selbstverständlich nicht erhitzt oder geschwefelt. Himbeeressig verspricht einen besonders fruchtigen, beerigen Genuss und besticht durch seine schöne klare Farbe.

Himbeeressig schmeckt zu frischen Blattsalaten wie Chicorée und Feldsalat. Daneben eignet er sich besonders gut zum Verfeinern von Wild- und Lammgerichten sowie zum Zubereiten von Chutneys und süßsauren Früchten.

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Die Italiener
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Italienische Essige, wie der Aceto Balsamico di Modena IGP, kommen aus dem Zentrum der italienischen Essig-Kunst, der Region Modena. Dort lagert auch der feine Aceto Balsamico di Modena IGP Invcecciato über drei Jahre in Eichenfässern.

Mit dem Condimento Bianco und Condimento Rosso entstehen dort aber auch zwei milde, helle Balsamessige und weitere Spezialitäten. Charakteristisch für den Condimento Rosso ist seine Ausgewogenheit von fruchtigen und süßen Noten. Dafür werden biologischer Weißweinessig, Rotweinessig und Traubenmost - überwiegend aus Trebbiano Trauben - in ein harmonisches Verhältnis gebracht.

Er schmeckt ideal zu knackig-frischen Gartensalaten sowie zu allen warmen Fleisch- & Gemüsegerichten und gibt beim Würzen und Marinieren eine unvergleichliche Geschmacksnote.

Übrigens: Condimento bedeutet übersetzt „Würzmittel“ und enthält 5,5 % Säure, während der klassische Aceto mit 6 % Säure aufwartet.

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Fruchtige Balsamessige

Die fruchtigen Balsamessige haben ihre Heimat in Deutschland: Die Basis dieser wunderbaren Spezialitäten sind heimische Äpfel, die in Baden-Württemberg auf Streuobstwiesen wachsen.

Aus verschiedenen Sorten, wie z. B. Brettacher, werden sowohl Apfelessig als auch Apfeldicksaft gewonnen und in ein harmonisches Mischungsverhältnis gebracht.

Biologische Saftkonzentrate ergänzen diese Mischung zu unvergleichlichen Essigkompositionen wie z. B. Granatapfel Balsam, Himbeer Balsam oder Lemon Balsam.

Dieser rundet übrigens Fischgerichte aufs Feinste ab, verleiht Salaten eine besonders frische Note und macht auch im Erfrischungsgetränk „eine gute Figur“.

Die Sortenvielfalt wird mit neuen, exklusive Besonderheiten wie Kirsch-Vanille Balsam, Ingwer-Birne Balsam und Cassis Balsam abgerundet.

Diese neuen Köstlichkeiten laden zu außergewöhnlichen Geschmackvariationen ein und schmecken auch im Obstsalat oder zur Abrundung im Kompott.

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Lagerungstipp

Lagern Sie Ihre Essige immer lichtgeschützt und nicht zu warm. Sollten sich dennoch einmal Schlieren bilden, handelt es sich um die sogenannte „Essigmutter“. Dies stellt dies keine Qualitätseinbuße dar, sondern ist vielmehr ein Zeichen für die Naturbelassenheit des Essigs.

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